Schulverweigerung - was tun?

Unser Projekt "Rückenwind" bietet passgenaue Unterstützung für Schüler*innen zum Wiedereinstieg in Lern- und Bildungsprozesse

Schulabbrüche und Schulversagen sind in ihren unterschiedlichsten Ausprägungen (Schulverweigerung, Schulschwänzen, Schulangst oder Schulphobie) immer wieder aufscheinende Realität auch an den Schulen im Landkreis Tübingen. Die Ausprägungen sind individuell jeweils sehr verschieden, die Ursachen meist komplex. Problematisch ist, dass viele Jugendliche die Schule ohne Hauptschulabschluss verlassen. Einzelne Schüler/innen haben enorme Fehlzeiten, eine kleine Gruppe ist teilweise oder ganz davon bedroht aus dem Regelschulsystem zu fallen. Bei den Martin-Bonhoeffer-Häuser gibt seit Anfang 2018 ein Projekt, was bei Schulverweigerung und zur individuellen Begleitung bei der Reintegration Unterstützung bietet.

Zielgruppe

Das Projekt richtet sich an Jugendliche….
… ab der 7. Klasse,
… die regelmäßig in der Schule fehlen,
… die von Schulausschluss bedroht sind,
… die über die Schule/Schulsozialarbeit zu uns Kontakt aufnehmen,
... wenn die schulinternen Hilfemöglichkeiten an ihre Grenzen kommen.

Ziele und Ansatzpunkte des Projekts

Das Projekt bietet eine aufsuchende und individuelle Begleitung für Jugendliche, um diese…
… vor Schulabbruch zu bewahren.
… Wiedereinstiegsperspektiven in ihre bisherige Schule zu schaffen.
… andere Bildungsprozesse aufzuzeigen.
… einem weiterem Dropout aus dem Bildungssystem entgegenzuwirken.

Im Projekt können pro Jahr ca. 10 Teilnehmer/innen begleitet werden. Ansatzpunkte des Projektes sind die Lebenswirklichkeit der Jugendlichen. Die Handlungsansätze sind individuell auf die jeweilige Ausgangslage ausgerichtet. Dementsprechend werden im Einzelfall geschlechtssensible, migrationsspezifische und inklusive Zugänge berücksichtigt.

Um eine bedarfsgerechte Unterstützung für die Jugendlichen zu ermöglichen, wird in einem dichten Netzwerk gearbeitet. Schulamt, Jugendamt und weitere (Hilfe-) Systeme werden frühzeitig in den Klärungsprozess miteinbezogen.

Unsere Kooperationsschulen

Das Projekt richtet sich schwerpunktmäßig an vier Kooperationsschulen:

  • Gemeinschaftsschule Ammerbuch,
  • Gemeinschaftsschule Geschwister-Scholl-Schule Tübingen,
  • SBBZ Pestalozzischule Tübingen und
  • Gemeinschaftsschule Französische Schule Tübingen.

Im Einzelfall kann das Projekt auch von anderen Schulen über das Schulamt angefragt werden.


Mehr Informationen erhalten Sie über:

Axel Eisenbraun-Mann

Dipl.-Päd.
Bereichsleiter schul- und gemeinwesenbezogene Angebote

Kontakt:
Tel. 07071/5671-204
Fax 07071/5671-11
E-Mail: axel.eisenbraun-mann[AT]mbh-jugendhilfe.de


 

GEFÖRDERT VOM MINISTERIUM FÜR SOZIALES UND INTEGRATION BADEN-WÜRTTEMBERG AUS MITTELN DES EUROPÄISCHEN SOZIALFONDS

 

MIT FREUNDLICHER UNTERSTÜTZUNG DURCH DEN LANDKREIS TÜBINGEN