Was wir tun und wie wir unsere Arbeit fachlich-vernetzt und lebendig gestalten

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Einrichtungs- und Angebotsstruktur

Zu unseren überregionalen und regionalen Angeboten gehören Wohngruppen für Kinder und Jugendliche, das Betreute Jugendwohnen, die Vermittlung und Begleitung von Kindern und Jugendliche in Sozialtherapeutischen Erziehungsstellen, Tagesgruppen und andere Gruppenangebote im Lebensfeld, flexible Hilfen in Maßnahmen der Familienhilfe, Intensive Sozialpädagogische Einzelbetreuung (ISE) und der Sozialen Gruppenarbeit. Ein Projekt zur Förderung nachbarschaftlicher Selbsthilfe (NaSe) im Raum außerordentlich verdichteter Sozialbelastung arbeitet als niederschwellige Familienhilfe in besonderer Weise präventiv. Darüber hinaus sind wir an den Grundschulen und Gemeinschaftsschulen in Tübingen, Ammerbuch und Gäufelden Träger der Schulsozialarbeit.

Unsere Angebote und MitarbeiterInnen sind untereinander und im Stadtteil eng vernetzt. Im Einzelfall ergänzen und unterstützen sie sich durch weitere sozialtherapeutische Leistungen wie z.B. Video-Home-Training, erlebnispädagogische Projekte, heilpädagogisches Reiten, Kunsttherapie und weitere praktisch erprobte und bewährte Konzepte der Förderung, Beratung und Bildung.

Dort wo wir dazu eingeladen werden oder selbst den Handlungsbedarf sehen, engagieren wir uns in offenen Angeboten und Projekten vor Ort und arbeiten eng mit Schulen und Kindertageseinrichtungen zusammen. Dabei legen wir besonderes Augenmerk auf Konzepte, die gesellschaftliche Integration befördern, zur Teilhabe und Inklusion in allen Lebensbereichen beitragen, Selbsthilfe fördern und Erfahrungen der Selbstwirksamkeit vermitteln.

Die stationären Angebote sind sowohl auf den überregionalen wie regionalen Bedarf gerichtet. Im Norden und Süden Tübingens sowie in Ammerbuch wirken die Angebote sozialraumorientiert als integrierte und flexible erzieherische Hilfen, jeweils unter dem Dach einer gemeinsam gebildeten regionalen Jugendhilfestation.

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Mitarbeiter

Derzeit ca. 150 haupt- und nebenamtliche Fachkräfte (auf mehr als 90 Vollzeitstellen) begleiten in diesen unterschiedlichen Formen rund 400 Kinder, Jugendliche und ihre Familien. In kleinen Teams arbeiten ErzieherInnen, Diplom- (Sozial-) PädagogInnen, PsychologInnen, TherapeutInnen je nach Erfordernis mit MitarbeiterInnen der Verwaltung, der Hauswirtschaft, PraktikantInnen, Zivildienstleistenden und FSJlerInnen zusammen.

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Fachlicher Rahmen

Unser buntes und vielfältiges dezentrales Netzwerk sozialpädagogischer Hilfen wird durch einen verbindlichen und transparenten Organisationsrahmen gestützt. Fachliche Unterstützung, Anregung und Reflexion erhalten die MitarbeiterInnen durch stabile Teamstrukturen. Diese werden begleitet und angeleitet durch die jeweilige Bereichsleitung des Arbeitsfeldes. Des Weiteren stehen ein übergreifend tätiger Fachdienst Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutie und vor Ort praktizierende TherapeutInnen im Rahmen der Supervision für Beratung zur Seite.

Das fachliche Wissen und Können unserer Mitarbeiter sehen wir als unsere Stärke, weil sich die pädagogische Qualität im unmittelbaren Einsatz der Person verwirklicht und sich in komplexen Zusammenhängen bewähren muss. Durch Wertschätzung, Feedback, fachliche Beratung und Supervision entwickeln wir diese Stärke weiter, eröffnen individuelle Entwicklungswege und sichern Zeit zur Regeneration, um die schwierigen Aufgaben des pädagogischen Alltags zu stützen. Interne und externe Fortbildung werden institutionell stark gefördert.

Die kontinuierliche Mitwirkung unserer MitarbeiterInnen in regionalen wie überregionalen Facharbeitskreisen ist im Sinne des gegenseitigen Gebens und Nehmens fachlicher Anregung ebenfalls von großer Bedeutung. Die regelmäßige Kooperation der Einrichtung mit dem Institut für Erziehungswissenschaft in Form von Seminaren zu aktuellen Fragen der Professionalisierung und Entwicklungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie die einzelfallbezogene Zusammenarbeit mit der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität Tübingen sorgen für fachlichen Austausch im Sinne der Innovation und wirken als fachlich-strukturelle wie fallorientierte Qualitätssicherung.

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