Weitere Wohn- und Betreuungsangebote für Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

Es ist unser Bestreben, den Jugendlichen die für sie passende Wohn- und Lebensform zu bieten: dies können neben dem Zusammenleben in der Wohngemeinschaft oder in einer unserer sozialtherapeutischen Jugendwohngruppen auch selbständigere Wohnformen wie das Betreute Jugendwohnen (in Gemeinschaft), eine Jugendwohngemeinschaft oder die Suche nach familiäreren, privaten Wohnmöglichkeiten sein. Auch in diesen Fällen bieten wir fachliche Begleitung und Beratung an.

Eine sehr verbindliche Form sind unsere Erziehungsstellen, die gerade für jüngere Geflüchtete attraktiv sein können. Insbesondere für unbegleitete minderjährige Mädchen bietet unsere Erziehungsstellen und die Wohngruppe in Waldenbuch einen guten Schutzraum.

In unsere drei Jugendwohngemeinschaften in der Albrecht-, Marienburgerstraße und im Weißdornweg finden jeweils drei bis vier Jugendliche einen sicheren Ort.

Das Konzept der Jugendwohngemeinschaften ist eine sinnvolle Modifikation und Fortschreibung bereits bestehender Arbeitsweisen aus den stationären Angeboten zwischen Jugendwohngruppe und Betreutem Jugend-/Einzelwohnen. Die Jugendwohngemeinschaften richten sich an (ältere) Jugendliche und junge Volljährige, die bereits ein gewisses Maß an Selbstständigkeit mitbringen und keine Wohnform mehr brauchen, die mit einer ständigen Betreuung verbunden ist. Dabei wirkt das gemeinschaftliche Wohnen mit anderen Jugendlichen der Vereinzelung entgegen und fördert solidarische, wechselseitige Unterstützung umso mehr, je eher es gelingt die Herausbildung einer gemeinsamen Wohnkultur zu unterstützen.

Nehmen Sie bei Rückfragen gerne den Kontakt mit uns auf.

Ihre Ansprechperson:


Jutta Goltz

Dipl.-Päd.
Bereichsleiterin Jugend, Bildung und Migration

Kontakt:
Tel. 07071/5671-202
Fax 07071/5671-11
E-Mail: jutta.goltz[AT]mbh-jugendhilfe.de