Besuch der Sozialbürgemeisterin im Gepäckträger

Welche Ehre! Am vergangenen Freitag besuchte die Tübinger Sozialbürgermeisterin Fr. Harsch zusammen mit zwei Verantwortlichen für den Wunschbaum Tübingen die Fahrrad- und Elektrowerkstatt Gepäckträger. Ausgangspunkt war, dass jedes Jahr immer wieder viele Fahrräder beim Tübinger Wunschbaum gefragt sind. „Die große Anzahl an Fahrrädern, die sich die Kinder wünschen, können wir gar nicht lagern. Außerdem benötigen wir Unterstützung bei der Reparatur der gebrauchten Fahrräder, die wir entweder über Spendengelder kaufen oder auch gespendet bekommen“, so ein Mitarbeiter vom Wunschbaum Tübingen. „Deshalb kam ich auf die Idee, die beiden Projekte zueinander zu bringen“, merkte Fr. Dr. Harsch dazu an. Dass das gut passt! stellte sich schnell heraus. Die nächsten Schritte sind geplant, denn Weihnachten kommt immer schnell und wie jedes Jahr auch „plötzlich“.

Darüber hinaus konnte sich Fr. Dr. Harsch von der Arbeit unseres gemeinwesenorientierten Projektes auf WHO ein Bild machen und miterleben, wie Ehrenamtliche, Jugendliche und „Kunden“ aus WHO die Werkstatt zusammen nutzen: mit „Fachsimpeln“, Reparieren oder einfach auch um miteinander zu sein. „Seid ich in der Werkstatt arbeite, werde ich von vielen Menschen auf der Straße begrüßt. Das ist ein gutes Gefühl“, so ein ehrenamtlicher Helfer. Schön war, dass uns im Rahmen der anstehenden Kommunalwahl auch Fr. Höhne-Mack (SPD) an diesem Tag besuchte. Die Antwort auf die Frage von Fr. Höhne-Mack, was wir uns denn für die Zukunft von der Politik wünschen, lag für Oliver Baur (Mitarbeiter auf WHO) auf der Hand: „Wie sie sehen, ist die Werkstatt mittlerweile richtig gut besucht und eigentlich viel zu klein. Gerne hätten wir größere Räume und zusätzliche Personalkapazitäten. Ein Werkstatthaus für WHO, das wäre eine richtig gute Perspektive. Daran wiren wir gerne mit.“