Am Anfang steht immer der erste Schritt!

Sie machen sich Gedanken um Ihre Kinder? Sie sind sich nicht sicher, was für deren Entwicklung das Beste wäre? Ihr Kind befindet sich in einer schwierigen Phase? Sie fühlen sich von der momentanen Familiensituation überfordert? Sie finden keinen Zugang zu Ihrem Kind? Sie brauchen einen Rat die Erziehung Ihrer Kinder betreffend? Sie wären froh, Sie könnten sich darüber mit jemandem austauschen?

In jeder Familie gibt es immer mal wieder Schwierigkeiten. Manchmal können sie so groß werden, dass ein Zusammenleben für kürzere oder auch für längere Zeit nicht mehr möglich ist oder eine andere Form der Unterstützung gut wäre.
In diesem Fall kann Hilfe von außen nützlich sein. Der Schritt dazu ist nicht leicht, sollte aber trotzdem gesucht werden.

Wo kann ich Hilfe bekommen?

Die Familien- und Erziehungsberatungsstellen vor Ort sind eine erste Anlaufstelle, an die Sie sich wenden können.
Desweiteren gibt es einige sehr gute Online-Beratungsangebote, die Sie nutzen können. Ein gutes Angebot bietet beispielsweise die Bundeskonferenz für Erziehungsberatuung.
Wenn Sie nicht wissen, an wen Sie sich wenden sollen, dann schreiben Sie uns eine E-Mail. Sie können uns jederzeit Ihre Sorgen und Probleme mitteilen. Wir helfen gerne weiter und beantworten Ihre Fragen.

Was können wir Ihnen anbieten?

Die Martin-Bonhoeffer-Häuser sind eine Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe. Wir bieten Kindern, Jugendlichen und ihren Familien sozialpädagogische und therapeutische Hilfen an, wenn der gemeinsame Alltag nicht so gelingen will, wie dies für alle Beteiligten notwendig wäre. Die Art der Hilfe richtet sich danach, was jeweils für die einzelne Familie und ihre Mitglieder notwendig und geeignet ist. Alle Beteiligten (Familie, Jugendamt und die Fachkräfte der Einrichtung) versuchen gemeinsam, positive Zielvorstellungen zu entwickeln. Um diese Ziele in die Tat umzusetzen, gibt es bei den Martin-Bonhoeffer-Häusern viele verschiedene Möglichkeiten:

  • Förderung nachbarschaftlicher Selbsthilfe
  • Sozialpädagogische Familienhilfe
  • Soziale Gruppenarbeit
  • Tagesgruppen im Lebensfeld
  • Sozialtherapeutische Erziehungsstellen
  • familienintegratives Projekt "Fips"
  • Vollstationäre Wohngruppen
  • Betreutes Jugendwohnen
  • Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung

Die unterschiedlichen Hilfeformen können auch kombiniert genutzt werden.

Wer kann Hilfen zur Erziehung beantragen?

Eltern haben ein Recht darauf, in schwierigen Situationen Hilfe und Beratung zu bekommen, insbesondere dann, wenn das Wohl und die Entwicklung des Kindes gefährdet sind. Das Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG) bestimmt, dass Anspruch auf Hilfe zur Erziehung besteht, wenn eine dem Wohle des Kindes oder Jugendlichen entsprechende Erziehung nicht gewährleistet und die ausgewählte Hilfe für seine Entwicklung geeignet und notwendig ist. Den Anspruch auf diese Hilfe haben die Eltern, solange die Kinder minderjährig sind. Junge Volljährige haben ihn selbst.

Wie geht es weiter und wer ist zuständig?

Zur Beantragung der Hilfe ist die Kontaktaufnahme mit dem Jugendamt in ihrer Stadt oder ihrem Landkreis erforderlich.
Wer sich zuvor informieren oder beraten lassen möchte, kann sich auch direkt an die einzelnen Arbeitsbereiche unserer Einrichtung wenden.

Bitte haben Sie keine Scheu - je früher Sie sich melden, desto besser kann geholfen werden. Gemeinsam überlegen wir mit Ihnen, was zu tun ist.